Thüringens Polizei erzielt Erfolg beim Speedmarathon 2025
Die Thüringer Polizei zog eine positive Bilanz beim diesjährigen Speedmarathon, bei dem über 3.880 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden. Mit rund 280 Beamtinnen und Beamten beteiligte sie sich an dem europäischen Aktionstag, der auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam machen soll. Mit einer Verstoßquote von 7,49 Prozent kam die Maßnahme gut an.
Am 9. April 2025 beteiligte sich die Thüringer Polizei mit rund 280 Beamtinnen und Beamten am europaweiten Speedmarathon im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative ROADPOL. Ziel des 24-Stunden-Aktionstages war es, gezielte Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, um auf die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit hinzuweisen und die Zahl geschwindigkeitsbedingter Verkehrsunfälle zu senken.
An mehr als 100 Kontrollstellen im gesamten Freistaat, insbesondere vor Schulen, Kindergärten und anderen sensiblen Bereichen, wurde die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überprüft. Die Kontrollteams agierten gemäß individueller Lageeinschätzungen und örtlicher Besonderheiten.
Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion thüringenweit 51.811 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 3.880 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden. Daraus ergibt sich eine Verstoßquote von 7,49 Prozent. Dabei bewegte sich die Mehrzahl der Verstöße im Verwarnungsbereich oder im Bereich geringfügiger Bußgelder, was die Polizei als positiv wertete. Besonders hervorgehoben wurde ein Fall auf der A9 im Bereich Hermsdorfer Kreuz, wo ein Fahrzeugführer mit 210 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen wurde. Ihn erwarten nun ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von mindestens 700 Euro.
Die Ergebnisse variieren in den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen der Thüringer Polizei. So registrierte die Autobahnpolizei bei sieben Kontrollstellen 1.989 Verstöße, während im Bereich der LPI Erfurt bei neun Kontrollstellen 258 Verstöße festgestellt wurden. Weitere Details zeigen sich in den übrigen Bereichen, darunter 47 Verstöße bei der LPI Gera, 91 bei der LPI Gotha und 163 bei der LPI Nordhausen.
Die Stationen für stationäre Messanlagen, beispielsweise in Autobahntunneln oder an Messsäulen, trugen 977 Verstöße zum Gesamtergebnis bei. Die hohe Akzeptanz der Aktion in der Öffentlichkeit wurde hervorgehoben. Die Thüringer Polizei dankte allen Verkehrsteilnehmenden für deren Aufmerksamkeit und appellierte an eine fortwährende Einhaltung der Tempolimits, da angepasste Geschwindigkeit Leben rettet.
Quelle: Pressemitteilung vom 10.04.2025
Veröffentlicht am 10.04.2025 12:40 von Christian Wolf, Redakteur
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