Thüringer DLRG-Kampfrichter-Trio brilliert auf internationaler Bühne
Das Thüringer Kampfrichterteam bestehend aus Michaela Tielsch aus Weimar sowie Marco und Kerstin Becker aus Eisenach hat bei den 6. Internationalen Deutschen Einzelstreckenmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Mönchengladbach herausragende Arbeit geleistet. Die Meisterschaften, die vom 09. bis 11. Mai 2025 stattfanden, zogen Teilnehmer aus zahlreichen europäischen Ländern an und boten den Kampfrichtern besondere Herausforderungen.
Kerstin Becker erläuterte, dass die Hauptaufgabe der Kampfrichter darin bestehe, einen ordentlichen und fairen Wettkampfverlauf zu gewährleisten. Dies sei besonders wichtig, da die Wettkampfdiziplinen des Rettungsschwimmens reale Rettungseinsätze simulieren und die korrekte Ausführung unter Umständen lebenswichtig sein kann.
Michaela Tielsch und Kerstin Becker sind anerkannte D1-Schiedsrichterinnen, der höchsten Ausbildungsstufe in Thüringen. Ihre Expertise wird oft bei nationalen und internationalen Wettkämpfen nachgefragt. Marco Becker, ebenfalls ein erfahrener Kampfrichter, wurde bereits vor zwei Jahren in das bundesweite Protokollteam berufen.
Die Bedeutung der Meisterschaften wurde unterstrichen durch das Aufstellen von vier Weltrekorden in Mönchengladbach. Die Qualität und Präzision der Veranstaltung waren auch dank der vorbildlichen Arbeit der anwesenden Kampfrichter gewährleistet.
Kerstin Becker ist zudem die Landesbeauftragte für das Kampfrichterwesen im Landesverband Thüringen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Sie organisiert regelmäßig Aus- und Weiterbildungen für Kampfrichter, unterstützt von Michaela Tielsch. Interessierte benötigen keine Erfahrung als Rettungsschwimmer, doch eine gewisse körperliche Fitness sei erforderlich, so Becker. Bereits 14 Kampfrichter wurden in diesem Jahr in Thüringen ausgebildet.
Der Rettungssport hat sich aus der humanitären Idee heraus entwickelt, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden. Er ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens und erfordert neben Schwimmgeschwindigkeit auch den geschickten Umgang mit Hilfsmitteln wie Flossen oder Gurtrettern. Die DLRG ist hierbei der Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund und stellt die Nationalmannschaft im Rettungssport.
Quelle: Pressemitteilung vom 11.05.2025
Bild: (v.l.n.r.) Michaela Tielsch, Marco und Kerstin Becker, ©Daniel-André Reinelt/ DLRG
Veröffentlicht am 13.05.2025 11:38 von Marcus Schütz, Fachredakteur
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