10.09.2025

Thüringer Theater starten mit neuen Bühnen und vielfältigem Programm in die Spielzeit 2025/2026

Zur Spielzeit 2025/2026 präsentieren sich die Thüringer Theaterlandschaft mit zahlreichen Neuerungen und einem abwechslungsreichen Angebot für Besucher. Während in Rudolstadt das neue Zuschauerhaus eröffnet wird, nimmt Gera nach jahrelanger Sanierung wieder das Musiktheater im Großen Haus auf. In vielen Städten gibt es herausragende Premieren, Festivals und programmatische Schwerpunkte, die das breite Spektrum von Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Kinderprogramm widerspiegeln.

Im Schiller-Theater Rudolstadt, das zum Saisonauftakt mit dem neuen Zuschauerhaus firmiert, eröffnet am 13. September 2025 Schillers „Don Karlos“ die Bühne, gefolgt von weiteren Premieren wie der Komödie „Dieses Stück geht schief“ und Calderóns Klassiker „Das Leben ein Traum“. Im Landestheater Nordhausen reicht das Programm von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ bis zu zeitgenössischen Kinderstücken, während Weimar mit neuer Teamintendanz und dem Festival der „Äquinoktien“ einen künstlerischen Neuanfang wagt.

In Gera steht die thematische Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz auf dem Programm, etwa bei der satirischen Premiere „Ich hasse Menschen“ am 19. September 2025. Die TheaterFABRIK Gera widmet sich zudem historischen Themen wie dem Uranbergbau. Altenburg setzt mit einer interaktiven Kriminalgeschichte auf Partizipation des Publikums, während das Theaterhaus Jena mit experimentellen Formaten, Nachwuchskünstlern und einem Tag der offenen Tür ins neue Jahr startet. Komödiantisches steht etwa mit Ray Cooneys „Funny Money!“ in Eisenach bevor.

Das Musiktheater hält zahlreiche internationale und lokale Themen bereit: Das Theater Erfurt startet am 27. September 2025 mit Piazzollas Tango-Oper „María de Buenos Aires“ in die Saison, gefolgt von Mozarts „Don Giovanni“ und Verdis „Ein Maskenball“. In Meiningen kehrt Puccinis „La Bohème“ auf die Bühne zurück, und Altenburg Gera bietet u.a. das Musical „Frankenstein“. Als besondere Kooperation gilt die Rückkehr des Musiktheaters ins Große Haus Gera mit Mozarts „Idomeneo“, gefolgt von weiteren Musikproduktionen und einer festlichen Operngala.

Ballettfans können sich auf das Internationale BallettFestival freuen, das vom 8. bis 21. Mai 2026 in Gera stattfindet und ein vielfältiges Programm zeitgenössischer und klassischer Ensembles bietet. In Eisenach und Nordhausen stehen ebenfalls Premieren mit bekannten Werken wie „Giselle“ und „Romeo und Julia“ im Kalender. Orchesterkonzerte mit klassischen sowie selten aufgeführten und neuen Werken gehören ebenso zum Programm, darunter Konzerte mit Werken von Tschaikowski, Debussy oder zeitgenössischen Komponisten.

Familien finden ein breites Angebot an Kinder- und Jugendtheater. Das Puppentheater in Gera öffnet nach Sanierung wieder die Pforten, Rudolstadt zeigt das Märchen „Die Schneekönigin“, und Eisenach feiert Premiere mit „Der Lebkuchenmann“. Die Theater bieten zudem spezielle Familientage, Führungen und kostenfreien Eintritt bei Sonderveranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür in Erfurt am 20. September 2025.

Die Open-Air-Saison im Sommer 2026 bietet Höhepunkte wie das Sommertheater in Rudolstadt, die Schlossfestspiele Sondershausen mit Opern von Leoncavallo und Mascagni sowie die DomStufen-Festspiele in Erfurt, bei denen das Musical „Jesus Christ Superstar“ aufgeführt wird. Insgesamt zeigt sich die Thüringer Theaterlandschaft zum Start der neuen Spielzeit vielfältig und erneuerungsfreudig, mit Angeboten für alle Altersgruppen und Interessen.

Quelle: Pressemitteilung vom 09.09.2025
Foto: thueringer-staedte.de
Veröffentlicht am von , Redakteur

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