Tierkommunikatorin berichtet von Kontakt zum vermissten Weißkopfseeadler „Mr. Johns“
Im Fall des seit Monaten vermissten Weißkopfseeadlers „Mr. Johns“ von der Rennsteig-Falknerei hat Tierkommunikatorin Katharina Wauters neue Einblicke öffentlich gemacht. In einem am 29. November 2025 veröffentlichten Instagram-Beitrag schildert sie ihre Erfahrungen mit der sogenannten Tierkommunikation und berichtet von einem aus ihrer Sicht gelungenen Kontakt zu dem Greifvogel.
Dem Erfahrungsbericht zufolge habe sich die Kommunikation im Juli 2025 ereignet, 14 Wochen nach dem Verschwinden des Adlers. Wauters beschreibt, „Mr. Johns“ habe ihr demnach vermittelt, dass es ihm sowohl körperlich als auch seelisch gut gehe. Zudem habe sie über den Kontakt einen, wie sie schreibt, intensiven Einblick in die Sichtweise des Tieres erhalten.
Auf die Frage nach seinem Standort habe ihr der Weißkopfseeadler angegeben, sich auf dem Weg Richtung Berlin zu befinden – eine Region, die rund 400 Kilometer von seinem Ursprung in Thüringen entfernt liegt. Laut Wauters stimmte diese Information mit späteren Sichtungen überein. So will sie von einer Meldung erfahren haben, wonach der Adler am 3. Oktober 2025 in Storkow, etwa 70 Kilometer südlich von Berlin, gesichtet worden sei.
Die Tierkommunikatorin berichtet weiter, dass der Adler bei einem späteren Kontakt mitgeteilt habe, es sei zu dieser Jahreszeit zu gefährlich, größere Reisen zu unternehmen. Er kenne seine eigenen Grenzen gut. Wauters bedankt sich in ihrem Beitrag explizit bei der Falknerei am Rennsteig für das entgegengebrachte Vertrauen und die enge Verbindung zwischen der Falknerfamilie und ihrem Tier.
Die Methode der Tierkommunikation, bei der versucht wird, durch telepathische oder intuitive Wahrnehmung Informationen von Tieren zu erhalten, ist wissenschaftlich nicht belegt und wird von Fachkreisen kontrovers diskutiert. Die Falknerei am Rennsteig setzt sich seit Jahren für den Schutz und die Auswilderung von Greifvögeln ein.
Quelle: Instagram-Posting vom 29.11.2025
Veröffentlicht am 30.11.2025 09:19 von Christian Wolf, Redakteur
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