30.03.2026

TSG Ruhla Schach: Punktgewinn im Kellerduell, Abstieg kaum noch vermeidbar

Die Schachabteilung der TSG Ruhla hat in der achten und vorletzten Runde der Landesklasse West ein 4:4-Unentschieden gegen den SC 1951 Nordhausen erzielt. Das Heimspiel in der Sporthalle Ruhla brachte der ersten Mannschaft zwar einen Punkt, dennoch bleibt das Team mit 3:13 Matchpunkten weiterhin am Tabellenende. Nordhausen steht mit 5:11 Punkten knapp davor. Drei Siege durch Matthias Hagen, Hans Möller und Ewald Voß reichten nicht zum Gesamterfolg, da Uwe Thrän, Klaus Fink und Roland Kabisch ihre Partien verloren. Uwe Kirsch und Volker Brückmann erreichten jeweils ein Remis.

In der Schlussrunde am 26. April trifft die TSG Ruhla auf den SV Empor Erfurt II. Mannschaftsleiter Klaus Fink rechnet damit, dass das direkte Duell nicht mehr zum Klassenerhalt reichen wird. Die Mannschaft plant dennoch, die Saison mit Engagement zu Ende zu bringen und sich auf einen Neuanfang in der Bezirksliga vorzubereiten. Wie viele Teams tatsächlich absteigen, entscheidet sich erst nach dem letzten Spieltag.

In der Bezirksliga Süd musste die zweite Mannschaft der TSG Ruhla eine knappe 2,5:3,5-Niederlage beim TSV Benshausen II hinnehmen. Für die Ruhlaer punkteten Daniel Salzer mit einem Sieg sowie Lars und Henrik Salzer und Philipp Behlert mit jeweils einem Remis. Chris Körner und Fynn Peter unterlagen ihren Gegnern, sammelten aber wichtige Erfahrung. Die TSG-Zweite empfängt zum Saisonabschluss am 26. April den SV Schmalkalden 04. Mit 0:16 Punkten steht der Abstieg bereits fest, die Mannschaft sieht darin jedoch die Chance für einen Neustart.

In der Wartburgregion bleibt der SV Wartburgstadt Eisenach das stärkste Team. Nach einem 5:3-Erfolg gegen den SV Empor Erfurt II belegt Eisenach mit 12:4 Matchpunkten aktuell den dritten Tabellenplatz hinter dem Erfurter SK III und SC Suhl. Die Schachabteilung der TSG Ruhla setzt weiterhin auf den Einsatz junger Spieler, die bereits in den vergangenen Runden wertvolle Erfahrungen sammeln konnten. Bereits in der siebten Runde war der Klassenerhalt für beide Ruhlaer Teams in weite Ferne gerückt.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.03.2026
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