15.04.2026 🤔1

Unbekannter Gegenstand explodiert in Eisenacher Mehrfamilienhaus – Polizei sucht Zeugen

In einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße in Eisenach ist es am späten Dienstagabend, dem 14. April 2026, zu einer heftigen Druckwelle gekommen. Im Flur des Hauses setzte sich gegen 23.00 Uhr ein bislang unbekannter Gegenstand um und beschädigte mehrere Gebäudeteile sowie abgestellte Gegenstände und Autos. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schließt nach aktuellem Stand eine politische Tatmotivation aus und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gotha wurden durch die Druckwelle Fensterscheiben und eine Haustür zerstört. Zwei im Hausflur abgestellte Kinderwagen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zudem entstanden Schäden an drei Pkw, die im Innenhof des Hauses geparkt waren. Wie hoch der Sachschaden insgesamt ist und um welchen Gegenstand es sich genau handelte, ist derzeit noch unklar.

Hinweise auf einen Zusammenhang mit früheren Straftaten im Stadtgebiet liegen der Polizei aktuell nicht vor. Die Ermittlungen zur Ursache und zum Hintergrund des Vorfalls laufen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Beobachtungen rund um das Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße zur Tatzeit am späten Dienstagabend.

Die Polizei Eisenach bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Passantinnen und Passanten, die am 14. April 2026 gegen 23.00 Uhr oder kurz davor verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Bahnhofstraße oder im Umfeld des betroffenen Hauses bemerkt haben, sich zu melden. Auch kleinere Beobachtungen – etwa ungewöhnliche Geräusche, Streitigkeiten im Hausflur oder Personen, die Gegenstände in das Haus trugen oder sich auffällig umsahen – können für die Ermittlerinnen und Ermittler wichtig sein.

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03691-261124 bei der Polizei Eisenach zu melden und dabei die Bezugsnummer 0092011/2026 anzugeben. Hinweise können auch nachträglich eingereicht werden, wenn Beobachtungen erst im Rückblick als verdächtig erscheinen.

Wer in der Bahnhofstraße wohnt oder sich dort regelmäßig aufhält, sollte zudem prüfen, ob private Videoaufzeichnungen – etwa von Klingel- oder Überwachungskameras – den Zeitraum um 23.00 Uhr am 14. April 2026 abdecken. Entsprechende Aufnahmen sollten gesichert und der Polizei zur Verfügung gestellt werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass auch Personen, die zunächst glauben, nichts Wichtiges gesehen zu haben, sich melden können. Schon einzelne Details zu Aussehen, Kleidung oder Bewegungsrichtung verdächtiger Personen können helfen, den Ablauf des Geschehens genauer zu rekonstruieren.

Quelle: Pressemitteilung vom 15.04.2026
Veröffentlicht am von , Redakteur

Kommentare