14.11.2024 ❤️2

Unvergesslicher Handballabend: ThSV Eisenach bezwingt Leipzig im Achtelfinale des DHB-Pokals

Der ThSV Eisenach hat sich mit einem eindrucksvollen Sieg gegen den SC DHfK Leipzig für das Viertelfinale des DHB-Pokals qualifiziert. Die Mannschaft setzte sich mit 30:24 (15:10) durch und lieferte damit einen verdienten Sieg vor ausverkauftem Haus.

Die Olympiasieger von 1980 Peter Rost und Hartmut Krüger beschrieb den Handballabend als „famosen Handballabend mit einem verdienten Sieger“. Sie waren der Einladung des ThSV Eisenach gefolgt und wurden zusammen mit anderen ehemaligen Mannschaftskameraden vom Publikum gefeiert. Die Werner-Aßmann-Halle, mit 2.800 Fans vollbesetzt, erlebte eine besondere Atmosphäre, unter anderem durch den Auftritt der Kultband „Geile Götter“.

ThSV-Geschäftsführer Rene Witte lobte die Leistung der Mannschaft und betonte, das Derby von Beginn an gelebt zu haben. Er dankte zudem den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die zum Erfolg des Abends beitrugen. Witte ist zuversichtlich, dass der ThSV Eisenach im Viertelfinale eine große Chance habe, weiterzukommen.

Abwehrchef Philipp Meyer hob hervor, dass die regelkonforme Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg war. Laut ThSV-Coach Misha Kaufmann, der lediglich eine einzige Zeitstrafe und einen Siebenmeter verzeichnete, habe die Mannschaft das Tempospiel von Leipzig effektiv unterbunden. Runar Sigtryggsson, der Coach des SC DHfK Leipzig, gab zu, dass seine Mannschaft ihr Spielkonzept nicht umsetzen konnte.

Im spannenden Schlussspurt zeigte Silvio Heinevetter starke Paraden, und der Torwartwechsel erwies sich als Volltreffer. Matija Spikic konnte keinen Ball mehr nach dem Seitenwechsel halten, während Heinevetter sieben Bälle parierte. Dies sah Sigtryggsson als entscheidend für die Niederlage seiner Mannschaft an.

In den letzten 15 Minuten zog der ThSV Eisenach das Tempo nochmals an. Moritz Ende und Marko Grgic präsentierten einen beeindruckenden Kempa-Trick, und Fynn Hangstein verwandelte die ihm zugesprochenen Siebenmeter sicher. Am Ende konnte auch der starke Einsatz von Leipzigs Andri Mar Runarsson und Luca Witzke nichts am Sieg der Eisenacher ändern.

Im Positionsangriff hatte Leipzig an der robusten Abwehr der Hausherren zu kämpfen. Simon Mengon marschierte mutig in die Nahtstellen der Gästeabwehr und erzielte wichtige Treffer. Moritz Ende zeigte eine hervorragende Wurfquote und trug entscheidend zur Halbzeitführung bei.

Die Schiedsrichter nutzten mehrfach den Videobeweis, um klare Entscheidungen zu treffen, insbesondere bei Szenen, in denen Leipzigs Luca Witzke wegen Theatralik bestraft wurde. Trotz einer spannenden Phase nach der Pause konnte Leipzig nicht dauerhaft aufholen, und die Eisenacher nutzten ihre Überzahl geschickt aus, um den Sieg perfekt zu machen.

Im Viertelfinale wartet der ThSV Eisenach nun gespannt auf die Auslosung nach dem letzten Pokal-Achtelfinale zwischen den Rhein-Neckar Löwen und den Füchsen Berlin.

Quelle: ThSV-News vom 14.11.2024
Veröffentlicht am von , Redakteur
Aktualisiert: 15.11.2024 08:57

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