Vielfältiges Engagement im Fokus: Demokratiekonferenz in Sünna bringt Akteure im Wartburgkreis zusammen
Im Bürgerhaus Sünna im Wartburgkreis haben sich am 28. November 2025 zahlreiche Engagierte, Vereinsvertreter und kommunale Verantwortungsträger zur diesjährigen Demokratiekonferenz getroffen. Die Veranstaltung diente der Vernetzung und bot Raum für den Austausch über erfolgreiche Projekte zur Stärkung der demokratischen Kultur und des Engagements im ländlichen Raum. Thematisiert wurden dabei aktuelle Herausforderungen, Lösungsansätze sowie neue Impulse für die Zusammenarbeit in der Region.
Die Konferenz wurde von Kevin Rodeck vom Landratsamt Wartburgkreis sowie Simon Ortner von der Partnerschaft für Demokratie eröffnet, gemeinsam mit Diana Lapp vom Projekt „KulturZeit“. Kreisbeigeordneter Martin Rosenstengel würdigte in seinem Grußwort das lokale Engagement und betonte, wie wichtig es sei, Demokratie durch aktives Vorleben und Übernahme von Verantwortung gerade in ländlichen Regionen zu stärken.
Nach der Begrüßung leitete Nicole Briechle, Beauftragte für Menschen mit Behinderung und Bürgerbeauftragte des Wartburgkreises, durch den Abend. Die Veranstaltung wurde zudem grafisch von den Kommunikationsagenturen Himberspecht (Dresden) und Sandruschka (Weimar) dokumentiert. Weil die ursprünglich geplante Keynote des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena krankheitsbedingt ausfiel, übernahm Simon Ortner die inhaltliche Einführung. Ortner stellte abgeschlossene und laufende Projekte aus den Bereichen Jugendbeteiligung, politische Bildung, Integration sowie Kulturarbeit vor.
Drei Initiativen präsentierten beispielhaft ihre Arbeit: Das Kunst- und Kulturprojekt „KulturZeit“ möchte mit Veranstaltungen, Reisevorträgen und einem mobilen Kulturangebot das kulturelle Leben vor Ort beleben. Das Kulturlokal „Tausend kleine Dinge“ versteht sich als offener Treffpunkt mit kreativen Formaten, Konzerten und gemeinsamen Aktivitäten. Das Begegnungsprojekt „DemokraTISCH“ setzt sich für mehr Sichtbarkeit guter Ideen und für einen stärkeren Zusammenhalt in der Region ein. Diana Lapp hob hervor, dass das demokratische Engagement in der Region wesentlich von Austausch, Offenheit und dem Mitwirken Vieler lebe.
Im weiteren Verlauf diskutierten die Teilnehmer an Thementischen, wie Engagement im ländlichen Raum gefördert werden kann, welche aktuellen Hürden bestehen und warum sich Menschen freiwillig engagieren. Bei der Präsentation der Ergebnisse zeigte sich, dass es im Wartburgkreis bereits eine Vielfalt an Lösungsstrategien gibt – etwa über niedrigschwellige Begegnungsformate, kreative Kulturangebote und gezielte Nachwuchsförderung. Den Abschluss des Abends bildete das Theater 3D Wiesbaden mit einem Stück, das emotionale und nachdenkliche Impulse setzte.
Organisatoren und Teilnehmende zogen nach Abschluss eine positive Bilanz. Kevin Rodeck betonte, dass der Austausch und die verschiedenen Perspektiven dabei helfen, die zukünftige Arbeit besser auszurichten. Simon Ortner würdigte die Kreativität und das Engagement der Teilnehmenden als entscheidend für eine lebendige Demokratie im Wartburgkreis. Die Demokratiekonferenz findet jährlich statt und dient als Plattform zur Vernetzung und Stärkung des zivilgesellschaftlichen Einsatzes in der Region.
Quelle: Pressemitteilung vom 03.12.2025
Veröffentlicht am 04.12.2025 09:55 von Marcus Schütz, Fachredakteur
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