Vorsicht Schotter: Nationalpark Hainich stabilisiert Radwege
Im Nationalpark Hainich wurden mehrere Fahrradwege durch das Aufbringen von Schotter stabilisiert. Diese Maßnahme soll langfristig die Nutzbarkeit der Wege sichern, birgt jedoch ein vorübergehendes Unfallrisiko. Warnschilder weisen Radfahrerinnen und Radfahrer auf mögliche Rutschgefahr und die Notwendigkeit erhöhter Vorsicht hin.
Die Nationalparkverwaltung hat laut der Pressemitteilung vom 6. Mai 2025 im Nationalpark Hainich auf mehreren Radwegen Schotter aufgetragen. Ziel ist es, die Wege dauerhaft zu stabilisieren und vor Schäden durch Erosion und Witterungseinflüsse zu schützen. Der frische Schotter kann jedoch zunächst eine erhöhte Unfallgefahr darstellen, da die Reifen wegrutschen oder die Kontrolle über das Fahrrad verloren gehen könnte.
Nationalparkleiter Rüdiger Biehl erklärte, dass der Schotter sich nach einigen Regenfällen von selbst verfestige. Er appelliere an alle Radfahrenden, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren und besonders vorsichtig zu fahren. Der Nationalpark solle ohnehin mehr zum gemütlichen Rollen als zum schnellen Durchfahren einladen.
Die Maßnahme werde voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen sein. Bis dahin, so die Nationalparkverwaltung, werde um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und um Rücksichtnahme aller Besucherinnen und Besucher gebeten.
Quelle: Pressemitteilung vom 06.05.2025
Foto: Cornelia Otto-Albers/Nationalparkverwaltung
Veröffentlicht am 06.05.2025 15:26 von Christian Wolf, Redakteur
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