Wartburg Cup: ThSV Eisenach fordert Flensburg und verliert knapp
Der ThSV Eisenach hat sein Auftaktspiel beim Wartburg Cup 2026 nur knapp verloren. Gegen die SG Flensburg-Handewitt, im Vorjahr Dritter der Handball-Bundesliga, unterlag der Gastgeber am Freitagabend mit 28:31 (17:15), nachdem er über weite Strecken geführt hatte.
Im zweiten Spiel des Turnierabends entwickelte sich von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Spielmacher Felix Aellen eröffnete die Partie für den ThSV, nach fünf Minuten stellte Rechtsaußen Moritz Ende auf 2:2. Flensburgs Linksaußen Emil Jakobsen glich eine knappe Eisenacher Führung per Siebenmeter zum 4:4 aus.
Nach rund 15 Minuten setzte sich Eisenach erstmals etwas ab. Rückraumspieler Dominik Solak tankte sich zur 10:9-Führung durch die SG-Abwehr, kurz darauf erhöhte Oskar Joelsson von halblinks auf 13:11. Fünf Minuten vor der Pause traf Stephan Seitz aus der Mitte zum 14:12. Ein Tor aus spitzem Winkel von Ex-Eisenacher Marko Grgic im SG-Trikot beantwortete der ThSV mit einem Doppelschlag. Das Team von Trainer Sebastian Hinze ging mit 17:15 in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel verkürzte zunächst Simon Pytlick für Flensburg. Auf das 18:16 durch Joelsson folgte die stärkste Phase des neuen ThSV-Torhüters Mats Grupe. Der Neuzugang aus Ludwigshafen parierte innerhalb weniger Minuten Würfe von Jakobsen außen, von Niclas Kirkelokke aus dem rechten Rückraum und von SG-Neuzugang Aymeric Minne.
In der 37. Minute nutzte Stephan Seitz eine weitere Parade seines Keepers, holte vorne einen Siebenmeter heraus, den Felix Aellen zum 21:18 verwandelte. Flensburg antwortete mit drei Treffern in Serie und stellte auf 21:21. Die Partie blieb bis in die Schlussphase völlig offen.
In der 47. Minute hielt Grupe erneut, im Gegenzug traf Rückraumspieler Vukasin Antonijevic zum 24:24. In der sogenannten Crunchtime hatten dann die Gäste die besseren Antworten. Kapitän Peter Walz verkürzte zwar zwei Minuten vor dem Ende mit einer Drehung am Kreis auf 27:29, doch eine Parade von SG-Torhüter Benjamin Buric im nächsten Angriff entschied die Begegnung endgültig zugunsten der Norddeutschen. Am Ende stand ein 28:31 aus Eisenacher Sicht.
Für den ThSV war das Duell mit dem Champions-League-Aspiranten ein intensiver Härtetest gleich zum Start des Wartburg Cups. Trotz der knappen Niederlage zeigte der Bundesligist, dass er sich auch gegen ein Topteam aus dem oberen Tabellendrittel behaupten kann.
Quelle: Pressemitteilung vom 15.08.2026
Veröffentlicht am 15.08.2026 10:31 von Christian Wolf, Redakteur
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