Wartburgarena Eisenach: Bauarbeiten an historischer O1-Fassade schreiten voran
Die Arbeiten an der künftigen Wartburgarena in Eisenach machen Fortschritte. Von der Fassade des ehemaligen Fabrikgebäudes O1 am Heinrich-Ehrhardt-Platz steht inzwischen nur noch das Stahlskelett aus den 1930er-Jahren. Sämtliche Klinkersteine, Verglasungen und Ausmauerungen wurden entfernt. Erhaltenswerte historische Klinker lagern auf dem Gelände und sollen später wiederverwendet werden, allerdings ist die Menge geringer als zunächst angenommen.
Nach dem Entfernen der Werbeplane an der Westfassade zeigte sich, dass der Bauzustand schlechter ist als erwartet. Die Stahlkonstruktion weist starke Rostschäden auf, weshalb alle Fassaden bis auf das Grundgerüst freigelegt wurden. Die Westfassade, die in Richtung Heinrich-Ehrhardt-Platz weist, bleibt erhalten und soll rekonstruiert werden. Dafür werden alle Stahlbauteile mit Korrosionsschutz versehen, die Gefache nach historischem Vorbild mit Glasfronten und Klinkersteinen neu aufgebaut und das gesicherte Altmaterial verwendet.
In den kommenden Wochen entstehen an den Ecken zur Nord- und Südseite neue Treppenhäuser aus Beton, die für die Standfestigkeit der Westfassade sorgen. Dazu werden aktuell die Decken im Altbestand von oben nach unten geöffnet, um Platz für die über drei Etagen reichenden Treppenhäuser und Fahrstuhlschächte zu schaffen. Diese werden fest mit der Westfassade verbunden.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2027 ist hinter der Westfassade mit den beiden Treppenhäusern der Bau der neuen Halle geplant.
Quelle: Pressemitteilung vom 17.03.2026
Bilder: ©Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am 17.03.2026 12:47 von Marcus Schütz, Fachredakteur



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