27.11.2025

Wartburgkreis erleichtert Jägern den Kampf gegen Afrikanische Schweinepest

Im Wartburgkreis wird künftig für die Trichinenuntersuchung bei Frischlingen keine Gebühr mehr erhoben. Der Kreistag folgte damit am 26. November 2025 einem Antrag der CDU-Fraktion, um die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu unterstützen und die Arbeit der örtlichen Jäger zu erleichtern.

Die Afrikanische Schweinepest stellt laut Fachleuten ein erhebliches Risiko für die Landwirtschaft dar. Im Falle eines Ausbruchs könnten Maßnahmen wie Sperrzonen, Vermarktungsverbote und erhebliche wirtschaftliche Schäden für Betriebe im Kreisgebiet drohen. Um dem vorzubeugen, muss der Wildschweinbestand nach Angaben von Experten auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Demnach müssten jährlich mindestens 70 bis 80 Prozent der Frischlinge erlegt werden.

Die CDU-Fraktion begründete ihren Antrag damit, dass der finanzielle Aufwand für Jäger nicht zum Hemmnis bei der Kontrolle der Wildschweinpopulation werden solle. Mit der Abschaffung der Gebühr wolle man einen Anreiz schaffen, weiter aktiv zur Eindämmung der ASP beizutragen. Der Beschluss wurde nach Angaben der Fraktion als zentraler Schritt zur Stärkung des vorbeugenden Seuchenschutzes bewertet.

Nach Auffassung der Verantwortlichen profitieren von dieser Entscheidung nicht nur die Jägerschaft, sondern auch die landwirtschaftlichen Betriebe im Wartburgkreis. Sie hoffen, durch die Maßnahme das Risiko eines ASP-Ausbruchs weiter zu verringern und stabile Wildbestände im Einklang mit den regionalen Interessen zu sichern.

Quelle: @cdu.wartburgkreis via Instagram vom 26.11.2025
Veröffentlicht am von , Fachredakteur

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