10.04.2026

Wartburgkreis prüft Radwege für neues Alltagsradverkehrskonzept

Im Wartburgkreis werden vom 12. bis 17. April 2026 die bestehenden Radwege genau unter die Lupe genommen. Die Bestandsaufnahmen sind Teil der Entwicklung eines kreisweiten Alltagsradverkehrskonzepts, das die Bedingungen für Radfahrende im Alltag verbessern soll. Mit der Durchführung ist die Mobilitätswerk GmbH beauftragt, deren Teams die vorgesehenen Strecken sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto abfahren. Dabei werden unter anderem die Breite, der Zustand und die Befahrbarkeit der Wege dokumentiert.

Die Ergebnisse der Erhebung sollen zeigen, welche Strecken sich besonders für den täglichen Radverkehr eignen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs im gesamten Kreisgebiet zu erarbeiten. Auch Wirtschafts- und Forstwege werden in die Analyse einbezogen, um ein möglichst vollständiges Bild des Radwegenetzes zu erhalten.

Bereits im Februar hatte der Wartburgkreis eine Bürgerumfrage zum Radverkehr gestartet, um Erfahrungen und Wünsche der Einwohner in die Planung einzubeziehen. Die Beteiligung der Bevölkerung gilt als wichtiger Bestandteil des Projekts, da lokale Hinweise helfen, die tatsächlichen Herausforderungen im Alltag zu erfassen. Wer Fragen oder Anregungen zu den aktuellen Bestandsaufnahmen hat, kann sich direkt an das Amt für Kreisplanung und Regionalentwicklung wenden.

Das Alltagsradverkehrskonzept soll dazu beitragen, die Wege zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen sicherer und attraktiver zu machen. Die Initiative ist ein Schritt, um den Radverkehr im ländlichen Raum zu stärken und die Mobilität im Wartburgkreis zukunftsfähig zu gestalten. Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung und zum Konzept finden Interessierte auf der Website des Kreises oder im Beitrag zur Bürgerumfrage zum Radverkehrskonzept.

Quelle: Pressemitteilung vom 10.04.2026
Foto: Landratsamt Wartburgkreis
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