09. Aug.

Baumpflanzung der Apfelsorte 'Martin Luther' und Friedensandacht in Eisenach

Am 9. August 2026 wird in Eisenach an der Kriegsgräberstätte Hötzelsroda ein Apfelbaum der Sorte 'Martin Luther' im Rahmen einer Friedensandacht gepflanzt. Die Veranstaltung lädt Interessierte ein, ein Zeichen der Hoffnung zu setzen.

 Zeit 9. August 2026 um 11:30
 Kosten Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.
 Ort
Kriegsgräberstätte Hötzelsroda, Eisenach
 Mehr Infos https://www.eisenach.de

Die Stadt Eisenach richtet am Sonntag, dem 9. August 2026, ab 11:30 Uhr eine öffentliche Baumpflanzung der seltenen Apfelsorte 'Martin Luther' an der Kriegsgräberstätte Hötzelsroda aus. Dieses Ereignis ist Teil der Initiative „Hoffnung unterwegs“, die auf die Bedeutung von Zuversicht in unsicheren Zeiten aufmerksam macht. Zur Würdigung des Tages wird Oberbürgermeister Christoph Ihling gemeinsam mit Werner Philipp, Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK), den Baum feierlich einpflanzen. Die EmK ist eine evangelische Freikirche mit Wurzeln in der 18. Jahrhundert durch die Bewegung John Wesleys in England und zählt in Deutschland rund 400 Gemeinden, betreut von etwa 300 Pastorinnen und Pastoren. Sie finanziert sich über freiwillige Beiträge der Mitglieder anstatt durch Kirchensteuern.

Die Apfelsorte „Martin Luther“ entstand speziell zum Reformationsjubiläum und ist auf 95 Exemplare limitiert – eine symbolische Zahl in Erinnerung an die 95 Thesen des Reformators. Mit dieser Pflanzung schließt sich Eisenach einer Reihe wichtiger Luther-Stätten an, an denen diese seltenen Apfelbäume wachsen. Die Züchtung erfolgte in den Hoffnungstaler Werkstätten, einem Inklusionsbetrieb, in dem Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen gemeinsam mit Fachkräften arbeiten. Mehr Informationen zu der Apfelsorte finden Sie unter martin-luther-apfel.de.

Als Begleitprogramm wird anlässlich des Gedenktages an den Atombombenabwurf auf Nagasaki am 9. August 1945 eine Friedensandacht gehalten. Die Andacht wird geleitet von Bischof Werner Philipp und Rainer König, Mitglied im Vorstand des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Thüringen. Die Gedenkveranstaltung ist offen für alle Religionsgemeinschaften und lädt ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Hoffnung in die Zukunft zu setzen.

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