Brände bei Gerstungen und Treffurt: Polizei warnt vor Trockenheit
Im Wartburgkreis haben sich am Sonntag, 2. August, zwei Brände ereignet, bei denen Feuerwehr und Polizei im Einsatz waren. In Gerstungen geriet ein morscher Baum im Bereich „Zum Anglersgrund“ in Brand, nahe Treffurt brannten 35 Strohballen auf einem Feld bei Hattengehau. In beiden Fällen konnten die Feuer gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Die Polizei verweist angesichts der anhaltenden Trockenheit auf ein erhöhtes Brandrisiko in Feld und Flur.
Der erste Einsatz wurde aus Gerstungen gemeldet. Dort stand am Sonntagnachmittag ein Baum im Bereich „Zum Anglersgrund“ in Flammen. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf die Umgebung und löschte den Brand. Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gotha handelte es sich bei dem Baum um Totholz, sodass lediglich geringer Sachschaden entstand.
Die Ermittler gehen aktuell nicht von einer Selbstentzündung aus. Wie es zu dem Feuer kam, ist noch unklar. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Brandentstehung geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Eisenach unter der Telefonnummer 03691/261124 zu melden und die Bezugsnummer 0193707/2026 anzugeben.
Der zweite Vorfall ereignete sich auf einem Feld angrenzend an die Ortschaft Hattengehau bei Treffurt. Dort entzündeten sich gestern Mittag 35 Strohballen. Die Feuerwehr löschte den Brand, zeitweise kam es durch die Löscharbeiten zu Verkehrseinschränkungen im Umfeld des Feldes.
Nach derzeitigen Erkenntnissen ist bei diesem Brand eine Selbstentzündung nicht auszuschließen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei mit rund 2.000 Euro beziffert. Weitere Schäden an Gebäuden oder landwirtschaftlichen Flächen wurden nicht gemeldet.
Die Polizei weist im Zusammenhang mit den Vorfällen auf die Gefahren der anhaltenden Trockenheit hin. Schon kleine Zündquellen können ausreichen, um trockenes Gras, Stroh oder Totholz in Brand zu setzen. Offenes Feuer im Freien, achtlos weggeworfene Zigaretten oder heiße Fahrzeugteile auf trockenen Flächen erhöhen das Risiko zusätzlicher Brände.
Wer Rauchentwicklung oder offene Flammen im Bereich von Feldern, Wiesen oder Waldrändern bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen und die Einsatzkräfte auf die Lage aufmerksam machen.
Quelle: Pressemitteilung vom 03.08.2026
Veröffentlicht am 03.08.2026 15:15 von Christian Wolf, Redakteur
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