Bürgerreise vertieft Partnerschaft zwischen Eisenach und Sárospatak
Eine Gruppe Eisenacherinnen und Eisenacher hat die ungarische Partnerstadt Sárospatak besucht und dabei die Verbindung zwischen beiden Städten weiter gefestigt. Die mehrtägige Bürgerreise führte über Krakau nach Nordostungarn und bot ein dichtes Programm mit Stadtführungen, Besichtigungen und Begegnungen. Zum Abschluss ging es über Breslau zurück in die Wartburgregion.
Auf der Hinfahrt legte die Gruppe einen Zwischenstopp in Krakau ein. Dort standen der mittelalterliche Marktplatz, die Marienkirche und der Wawelhügel auf dem Programm. In Sárospatak angekommen, wurden die Teilnehmenden von Bürgermeister Szabolcs Farkas und seinem Stellvertreter Árpád Mózes empfangen.
In der Partnerstadt besuchte die Gruppe unter anderem die Burg Rákóczi, das Haus der Heiligen Elisabeth, die Basilika und die Große Bibliothek. Ein Stadtrundgang ergänzte die Eindrücke. Zu den Höhepunkten zählte die Teilnahme an der Pfingstprozession zu Ehren der Heiligen Elisabeth, bei der einige Gäste in historischen Kostümen im Festzug mitliefen. Reiseleiter Sandor Kis, gebürtiger Ungar und seit vielen Jahren in Eisenach zu Hause, hatte gemeinsam mit seiner Frau Elvira das Programm vorbereitet, führte die Gruppe vor Ort und stand als Ansprechpartner zur Verfügung.
Ein weiterer Ausflug führte in das nahegelegene Herzegkút. Der Ort mit seinen historischen Weinkellern gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Weinregion Tokaj-Hegyalja. Bürgermeister József Rák begrüßte die Gäste persönlich und begleitete sie zu einer Weinverkostung. Auch in Sárospatak selbst stand eine weitere Verkostung auf dem Programm.
Auf der Rückreise übernachtete die Gruppe in Breslau. Dort nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu einer Stadtführung und weiteren kulturellen Eindrücken, bevor es mit dem Bus zurück in die Wartburgregion ging.
Viele Reisende hoben bereits die Fahrt im modernen Reisebus durch die unterschiedlichen Landschaften als Erlebnis hervor. Das beteiligte Busunternehmen aus der Wartburgregion hat signalisiert, künftig auch Fahrten in weitere Partnerstädte Eisenachs anbieten zu wollen.
Eisenachs Oberbürgermeister Christoph Ihling betont die Bedeutung solcher Bürgerreisen für die internationalen Kontakte der Stadt. Städtepartnerschaften sollten nicht nur auf offizieller Ebene stattfinden, sondern auch Begegnungen zwischen den Menschen ermöglichen. Die Stadt unterstützt daher entsprechende Angebote, bei denen Bürgerinnen und Bürger die Partnerstädte direkt kennenlernen können.
Wer sich für die Verbindung zwischen Eisenach und Sárospatak interessiert, findet in der für Mai 2026 geplanten Busreise mit Teilnahme an der Pfingstprozession ein weiteres Angebot, die Partnerschaft vor Ort zu erleben.
Quelle: Pressemitteilung vom 05.06.2026
Fotos: Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am 05.06.2026 13:07 von Christian Wolf, Redakteur

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