Eisenacher Mosewaldschule überzeugt beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2025“
Die Stadt Eisenach wurde am 25. November 2025 in Berlin beim bundesweiten Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2025“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere die umfassende Sanierung der Mosewaldschule, die sich in einem Plattenbaugebiet befindet, und honorierte das Projekt mit dem ersten Platz in der Kategorie Mittel- und Kleinstädte. Das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro soll zur Vorbereitung einer Photovoltaik-Anlage auf der Sporthalle der Schule genutzt werden.
Nach Angaben der Stadt Eisenach wurde die energetische Sanierung der Mosewaldschule zwischen 2019 und 2024 bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt. Die Arbeiten umfassten unter anderem die Dämmung von Fassade und Dach, die Erneuerung des Dachaufbaus sowie den Einbau energieeffizienter LED-Beleuchtung und einer modernen Lüftungstechnik. Ziel der Maßnahmen war es, den Wärmebedarf des Gebäudes zu senken; laut Mitteilung konnte dieser um mehr als 50 Prozent reduziert werden. Zudem ist die Schule weiterhin an das Fernwärmenetz angeschlossen, das künftig auf einen treibhausgasneutralen Betrieb umgestellt werden soll.
Ein pädagogisches Konzept mit Umweltbezug ergänzt die baulichen Verbesserungen: Ein „Grünes Klassenzimmer“, Nistplätze für Vögel sowie thematische Lernräume fördern laut Stadtverwaltung das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Im schuleigenen Garten übernehmen Kinder die Pflege von Beeten und Pflanzen, um Nachhaltigkeit auch praktisch zu erlernen.
Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ wird jährlich vom Deutschen Institut für Urbanistik mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums ausgeschrieben. Kooperationspartner sind unter anderem der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag. In diesem Jahr konnten Städte, Landkreise und Gemeinden in drei Kategorien Projekte einreichen; laut Veranstalter gab es insgesamt 133 Bewerbungen. Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, des Umweltbundesamtes sowie der kommunalen Spitzenverbände.
Quelle: Pressemitteilung vom 25.11.2025
Veröffentlicht am 25.11.2025 18:22 von Christian Wolf, Redakteur
Aktualisiert: 26.11.2025 07:01
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