29.05.2026

Gemeinsame Kontrollen: Über 130 unversteuerte Tabakprodukte in Eisenach sichergestellt

In der Eisenacher Innenstadt haben Polizei, Zoll und kommunale Behörden am Donnerstag, 28. Mai 2026, zahlreiche Spätverkaufsstellen, eine Spielothek und eine Bar kontrolliert. Im Fokus standen der Jugendschutz, gewerberechtliche Vorgaben und steuerrechtliche Bestimmungen. Dabei wurden über 130 nicht versteuerte Tabakprodukte beschlagnahmt, mehrere Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet und weitere Prüfungen angekündigt.

An der Aktion beteiligten sich die Polizei Eisenach, das Hauptzollamt Erfurt, das Fachgebiet Gewerberecht der Stadtverwaltung Eisenach sowie das Jugendamt des Landratsamtes Wartburgkreis. Kontrolliert wurden vor allem Spätverkaufsstellen, sogenannte Spätis, in der Innenstadt, außerdem eine Spielothek und eine Bar. Die Einsatzkräfte überprüften, ob Jugendschutzbestimmungen eingehalten werden, ob die Betriebe gewerberechtlich korrekt geführt werden und ob Tabakwaren ordnungsgemäß versteuert sind.

Im Zuge der Kontrollen stellten die Behörden insgesamt mehr als 130 Tabakprodukte ohne gültige Versteuerung sicher. Wegen Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Zusätzlich leiteten die Verantwortlichen Bußgeldverfahren ein, weil Jugendschutzvorschriften nicht eingehalten worden sein sollen.

In zwei kontrollierten Objekten stellten die Behörden Auffälligkeiten im Hinblick auf gewerberechtliche Anforderungen fest. Diese Betriebe müssen mit weiteren Prüfungen rechnen, da die festgestellten Punkte nun vertieft überprüft werden sollen.

Parallel zu den Kontrollen führten Mitarbeitende des Jugendamtes vor Ort Gespräche mit Jugendlichen. Sie informierten über gesundheitliche Risiken von nikotinhaltigen und nikotinfreien Produkten wie Vapes und Snus und erläuterten die gesetzlichen Vorgaben zum Jugendschutz.

Die aktuelle Aktion reiht sich in eine Serie gemeinsamer Kontrollen ein, bei denen in den vergangenen Monaten in Eisenach und im Wartburgkreis wiederholt unversteuerte oder nicht zugelassene Tabakwaren sowie E-Zigaretten aus dem Verkehr gezogen wurden. Die beteiligten Behörden setzen damit weiterhin auf abgestimmte Einsätze, um Jugendschutz und Steuerrecht in lokalen Verkaufsstellen konsequent durchzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung vom 29.05.2026
Veröffentlicht am von , Redakteur

Kommentare