30.06.2026 ❤️2

Neuer Integrationskoordinator der Stadt Eisenach startet zum 1. Juli

Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt Tarek Sabsaby bei der Stadt Eisenach die neu geschaffene Aufgabe als Koordinator für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Vermittlung in Arbeit und Ausbildung, außerdem soll er Schulen in Eisenach beraten und den neu konstituierten Ausländerbeirat als beratendes Mitglied unterstützen. Für die allgemeine Sozial- und Flüchtlingsberatung bleibt weiterhin der Wartburgkreis zuständig.

Organisatorisch ist die Stelle bei der städtischen Stabsstelle für Integration und Chancengleichheit angesiedelt, die bereits Themen wie Gleichstellung, Vielfalt und Teilhabe bündelt. Gleichzeitig ist eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung vorgesehen, um Kontakte zu Unternehmen zu nutzen und Integrationswege direkt mit Arbeitgebern abzustimmen.

Tarek Sabsaby stammt aus Syrien und lebt seit 2015 in Eisenach. Er ist Mitbegründer des Interkulturellen Vereins Eisenach e.V., der in den vergangenen Jahren zahlreiche Begegnungsangebote und Projekte für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte in der Stadt organisiert hat. Mit seiner neuen Funktion rückt er nun stärker in die Schnittstelle zwischen Verwaltung, Schulen, Ausländerbeirat und lokaler Wirtschaft.

Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit wird die Unterstützung des Ausländerbeirats sein, der seit Februar 2026 in neuer Besetzung arbeitet und den Stadtrat in Fragen berät, die Menschen mit internationaler Biografie betreffen. Das Gremium versteht sich als Sprachrohr für Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund und will deren Anliegen gebündelt in die Kommunalpolitik einbringen.

Für Menschen mit Migrationshintergrund in Eisenach bedeutet die neue Koordinationsstelle zusätzliche Ansprechbarkeit direkt in der Stadtverwaltung, insbesondere wenn es um Fragen rund um Arbeit, Ausbildung und Schule geht. Gleichzeitig soll die enge Abstimmung mit dem Wartburgkreis sicherstellen, dass Beratungsangebote und Integrationsprojekte aufeinander aufbauen und Doppelstrukturen vermieden werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.06.2026
Veröffentlicht am von , Redakteur

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