23.09.2025

Städtepartnerschaft mit Leben gefüllt: Delegation aus Sedan besucht Eisenach

Eine siebenköpfige Delegation aus Eisenachs französischer Partnerstadt Sedan war in der vergangenen Woche für einen mehrtägigen Verwaltungsaustausch in Eisenach zu Gast. Angeführt vom Bürgermeister Didier Herbillon konzentrierte sich der Besuch vom 18. bis 21. September auf die Themen innere Sicherheit sowie demografischer Wandel in Verbindung mit Migration. Besonders hervorgehoben wurde die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungsmitarbeitern, Feuerwehrvertretern und der Leiterin einer Migrantenunterkunft aus Sedan.

Oberbürgermeister Christoph Ihling bezeichnete den Austausch als wertvollen Impuls für beide Städte und betonte die nachhaltige Verbindung zwischen Eisenach und Sedan, die seit 1991 besteht. Der Austausch, der bereits zum dritten Mal über einen klassischen Partnerschaftsbesuch hinausging, diente dem Erfahrungsgewinn und der gemeinsamen Suche nach Lösungen für Herausforderungen wie Migration und Sicherheitsfragen.

Neben den Gesprächen in Verwaltungsgebäuden standen praktische Einblicke im Mittelpunkt des Treffens. Die Delegation besichtigte die Eisenacher Feuerwache und die neuen Feuerwehrgerätehäuser in den Ortsteilen Neukirchen und Neuenhof. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Kirche in Hörschel, die in diesem Jahr ihr 120-jähriges Bestehen feiert.

Am Samstag informierten sich die Gäste außerdem im Nachbarschaftszentrum über dessen Arbeit und die örtliche Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete. Den Abschluss bildete ein Besuch der Kleiderkammer in der Ernst-Thälmann-Straße, einem Angebot der Freiwilligenagentur Wartburgkreis. Zusätzlich nahmen die Gäste am „Tag der offenen Tore“ der Feuerwehr teil, der am Weltkindertag stattfand.

Als Symbol der Freundschaft überreichte Sedan einen Stein von der historischen Mauer der Burg von Sedan als Gastgeschenk. Dieser wird nach Abschluss der Vorbereitungen im Park der Städtepartnerschaften in der Stregdaer Allee ausgestellt. Eine Plakette wird vor Ort über die Herkunft des Steins informieren.

Quelle: Pressemitteilung vom 23.09.2025
Fotos: Stadtverwaltung Eisenach
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