ThSV Eisenach II feiert wichtigen Heimsieg gegen HC Burgenland
Die zweite Mannschaft des ThSV Eisenach hat am 28. März 2026 in der Werner-Aßmann-Halle einen 33:29-Erfolg gegen den HC Burgenland erzielt. Mit diesem Sieg hält das Team den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze in der Mitteldeutschen Handball-Regionalliga und wahrt die Chance auf den Klassenerhalt. Torhüter Stanislaw Gorobtschuk, normalerweise Torwarttrainer des Bundesligateams, zeigte mit 20 Paraden eine starke Leistung und wurde von den 265 Zuschauern gefeiert. Ole Gastrock-Mey war mit neun Treffern bester Werfer der Eisenacher.
Die Partie begann mit einem deutlichen Rückstand für die Gastgeber, die nach 20 Minuten mit 6:13 ins Hintertreffen gerieten. Durch eine Umstellung in der Aufstellung und mehr Bewegung im Angriff gelang es dem Team, bis zur Halbzeit auf 15:17 zu verkürzen. In der zweiten Hälfte steigerte sich die Abwehr, und die Fehlerquote sank spürbar. Besonders in der Schlussphase konnte sich der ThSV Eisenach II durch eine konzentrierte Mannschaftsleistung absetzen.
Erfahrene Spieler wie Duje Miljak, der fünf Tore erzielte, und Julius Brenner, der die erste Führung markierte, brachten Stabilität in das Spiel. Qendrim Alaj steuerte acht Treffer bei, davon fünf per Siebenmeter. Die Gastgeber konnten sich nach dem 27:28-Rückstand mit einem 6:0-Lauf entscheidend absetzen. Die Unterstützung der Fans in der Halle trug zur Energieleistung der Mannschaft bei.
Mit nun 14 Punkten bleibt die Situation im Tabellenkeller angespannt, da noch nicht klar ist, wie viele Teams am Saisonende absteigen müssen. Die Saison ist für die Eisenacher Reserve von personellen Engpässen und einer hohen Fehlerquote geprägt, wie auch in den vergangenen Wochen sichtbar war. Der jüngste Erfolg gibt jedoch Hoffnung, dass der Klassenerhalt noch erreicht werden kann. Die Ausgangslage im Abstiegskampf bleibt weiterhin offen.
Die Partie wurde von den jungen Schiedsrichterinnen Anne und Karen Baabbouz geleitet, die für ihre souveräne Leistung gelobt wurden. Auch Bundesliga-Coach Sebastian Hinze war unter den ersten Gratulanten nach dem Schlusspfiff.
Quelle: Pressemitteilung vom 29.03.2026
Veröffentlicht am 29.03.2026 08:25 von Christian Wolf, Redakteur
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