31.03.2025 🤔1

Transfer-Zoff um Marko Grgic eskaliert – Wechsel nach Hannover endgültig vom Tisch

Der Wechsel von Handball-Nationalspieler Marko Grgic vom ThSV Eisenach zur TSV Hannover-Burgdorf ist endgültig gescheitert – zumindest für den Sommer 2025. Wie mehrere Medien am 31. März 2025 übereinstimmend berichten, hat Eisenachs Geschäftsführer René Witte einem vorzeitigen Abgang des Bundesliga-Top-Torjägers eine klare Absage erteilt.

„Wir wollen uns in der Bundesliga etablieren. Dabei ist Marko ein wichtiger Baustein“, sagte Witte. Man habe lange abgewogen, letztlich aber entschieden, dass das Sportliche Vorrang habe: „Wir laufen nicht dem Geld hinterher. Der Entschluss ist gefallen, wir haben Marko entsprechend informiert.“

Grgic, der mit derzeit 199 Treffern die Torjägerliste der Bundesliga anführt – vor dem dänischen Weltstar Mathias Gidsel –, ist noch bis 2027 an den ThSV Eisenach gebunden. Für den Sommer 2026 besitzt der 21-Jährige jedoch eine Ausstiegsklausel. Spätestens dann könnte ein Wechsel Realität werden.

Zuvor hatte Hannover-Trainer Christian Prokop das Interesse der Niedersachsen öffentlich bestätigt. In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten erklärte er: „Unser Interesse ist groß. Wir hatten sehr gute persönliche Gespräche mit Marko und die Ablösemodalitäten liegen nach längeren Verhandlungen mit dem ThSV auf dem Tisch.“

Die SportBILD berichtet unterdessen von massiven Spannungen hinter den Kulissen. Grgics Vater Danijel, selbst früher Spieler in Eisenach und bis Juni 2025 Jugend-Koordinator im Verein, veröffentlichte auf Facebook einen kryptischen Post mit einem Schweinekopf-Emoji: „Mit der Zeit fliegt alles auf. Die verstecktesten Lügen, die offensichtlichsten Gründe und die falschesten Personen.“

Innerhalb der Handball-Szene wurde der Beitrag eindeutig als Seitenhieb gegen ThSV-Geschäftsführer René Witte interpretiert. Hintergrund: Laut SportBILD soll Witte Grgic bereits im Oktober 2024 signalisiert haben, dass bei einer sechsstelligen Ablöse mit einer Zwei an erster Stelle ein Wechsel möglich wäre. Später seien die Forderungen angeblich auf bis zu 450.000 Euro gestiegen – eine Summe, die Hannover nach Informationen des Magazins bereit gewesen wäre zu zahlen.

Ungeachtet dessen bleibt Grgic nun vorerst in Eisenach – sehr zum Unmut seines Umfelds. Wie belastet das Verhältnis zwischen dem Spieler, seiner Familie und der Klubführung mittlerweile ist, ließ Grgic selbst in einem früheren Dyn-Interview durchblicken: „Ich habe intern das gesagt, was ich sagen wollte.“


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