Unermüdlicher Einsatz im Thüringer Wald: Katastrophenschutz aus dem Wartburgkreis bekämpft Waldbrand bei Saalfeld
Ehrenamtliche Feuerwehrkräfte und Katastrophenschutzeinheiten aus dem Wartburgkreis unterstützten Anfang Juli 2025 erfolgreich die Bekämpfung eines Waldbrands bei Saalfeld. In einem tagelangen Einsatz demonstrierten sie laut Berichten Einsatzbereitschaft, Teamgeist und hohe Professionalität, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
In der Nacht zum 3. Juli 2025 wurden die Einsatzkräfte des Katastrophenschutz-Zugs Wasser, bestehend aus Einheiten der Feuerwehr Ruhla sowie weiterer Wehren des Wartburgkreises, gegen 2:00 Uhr zu einem größeren Waldbrand in der Region Saalfeld alarmiert. Wie aus Mitteilungen der Beteiligten hervorgeht, wurde die Dauer des Einsatzes anfänglich auf drei bis vier Tage geschätzt, sodass die Einheiten ihre Ausrüstung entsprechend dem zu erwartenden längeren Aufenthalt vorbereiteten.
Die 27 Einsatzkräfte, davon sechs Angehörige der Feuerwehr Ruhla und Mitglieder weiterer Wehren wie Eisenachmitte, Stedtfeld und Geisa, versammelten sich gegen 3:00 Uhr zur Lagebesprechung im Feuerwehrtechnischen Zentrum Immelborn. Nach einer kurzen Einsatzplanung begab sich die Gruppe in den Bereitschaftsraum nach Schmiedefeld, wo eine erste Versorgung mit zusätzlichem Trinkwasser und Lunchpaketen erfolgte. Anschließend wurden die Einsatzkräfte auf einen eigenen Abschnitt zur Verstärkung der örtlichen Feuerwehrleute eingeteilt. Ihr Hauptauftrag bestand darin, die bereits aktiven Kräfte bei der Eindämmung und Kontrolle des Waldbrandes zu unterstützen.
Laut Angaben der Feuerwehr konnten die Einheiten nach etwa 18 Stunden im Dauereinsatz, gegen 19:00 Uhr am 3. Juli, den Rückweg antreten. Einzelne Kräfte verblieben weiter vor Ort, um die verbleibenden Restarbeiten durchzuführen und einen Wiederaufflammen zu verhindern. Die Verantwortlichen betonten die vorbildliche Kooperation und den engagierten Einsatz aller Beteiligten.
Stefan Hartung, Bürgermeister der Stadt Ruhla, bedankte sich ausdrücklich beim Katastrophenschutz des Wartburgkreises für das entschlossene Handeln und lobte den Wert des ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft. Die leistungsbereite und koordinierte Arbeit der eingesetzten Kräfte, so betonte er, sei ein bedeutendes Beispiel für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Fürsorge.
Aus den Stellungnahmen der Wehren und des Bürgermeisters wurde zudem ersichtlich, dass das Wohl der Einsatzkräfte ein zentrales Anliegen darstellte. Für die nicht am Einsatz beteiligten Kameradinnen und Kameraden richteten die Verantwortlichen Wünsche auf eine unfallfreie und gesunde Rückkehr aus. Insgesamt wurde der Einsatz als erfolgreich bewertet, auch wenn weiterhin Vorsicht und Engagement der vor Ort verbliebenen Kräfte gefordert seien.
Quelle: Instagram vom 4.7.2025
Veröffentlicht am 07.07.2025 11:05 von Christian Wolf, Redakteur
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