24.03.2026

Vincent Büchner verlässt ThSV Eisenach und wechselt zum THW Kiel

Der ThSV Eisenach muss sich zur kommenden Saison von Linksaußen Vincent Büchner verabschieden. Der 27-jährige Handballprofi, der erst im Sommer 2025 von der TSV Hannover-Burgdorf nach Thüringen gewechselt war, schließt sich nach dem Ende der laufenden Spielzeit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel an. Büchner hatte sich in Eisenach schnell eingelebt und war in der Mannschaft sowie bei den Fans in der Werner-Aßmann-Halle beliebt.

In seiner ersten Saison für den ThSV Eisenach erzielte Büchner in 24 Bundesliga-Partien 65 Tore. Besonders in Erinnerung bleibt sein starker Auftritt beim Heimsieg gegen Stuttgart, als er mit einer hundertprozentigen Wurfquote acht Treffer beisteuerte. Bis zum Saisonende stehen ihm noch neun Einsätze im Trikot der Wartburgstädter bevor, vier davon vor heimischem Publikum.

Büchners Vertrag in Eisenach lief ursprünglich bis Juni 2027. Über die genauen Wechselmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Der gebürtige Hildesheimer hatte bereits zum Amtsantritt betont, dass er die besondere Atmosphäre in Eisenach schätzt und sich auf die Herausforderung in der Bundesliga freut. Neben seiner sportlichen Rolle als torgefährlicher und defensiv starker Außen war er auch als Vize-Kapitän Teil des Führungsteams.

Für die Handballfans in Eisenach bedeutet der Abgang von Büchner einen spürbaren Einschnitt. Der Wechsel unterstreicht zugleich die Attraktivität des ThSV Eisenach als Sprungbrett für ambitionierte Spieler. Büchner selbst betonte, dass der Wechsel nach Kiel für ihn einen Kindheitstraum erfüllt und er den Verein und die Fans in bester Erinnerung behalten wird.

Hintergrund: Büchner galt bereits bei seinem Wechsel nach Eisenach als einer der erfahrensten Defensivspieler auf seiner Position und hatte mit dem ThSV das Ziel verfolgt, den Bundesliga-Klassenerhalt zu sichern. Seine Zeit in Eisenach war geprägt von Teamgeist und enger Verbundenheit mit den Zuschauern, wie er in mehreren Interviews betonte. Die Mannschaft wird nun gefordert sein, die entstandene Lücke zu schließen und den eingeschlagenen Weg in der Bundesliga fortzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung vom 24.03.2026
Veröffentlicht am von , Redakteur

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