Vollzeitstudium Psychologie - Schwerpunkt Rechtspsychologie (M.Sc.) – SRH

👉 Du interessierst dich für Psychologie mit Schwerpunkt Rechtspsychologie und möchtest dein Wissen zu Täterverhalten, Kriminalität und Gutachtenerstellung vertiefen? In diesem viersemestrigen Masterstudium an der SRH University in Gera lernst du unter anderem die Erstellung von Gutachten in Straf- und Zivilverfahren, Kriminalpsychologie, forensische Diagnostik sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Das Vollzeitstudium umfasst 120 ECTS, ist deutschsprachig und schließt mit einer Master-Thesis ab. Du qualifizierst dich für Tätigkeiten in Strafvollzug, Polizei, Gutachterwesen und weiteren Rechtspsychologie-Bereichen.

Auf einen Blick

🏫 Anbieter SRH Hochschule für Gesundheit, Fachhochschule mit Sitz in Gera
📋 Studienmodell Vollzeitstudium
📜 Abschluss Master of Science (M.Sc.)
⏳ Dauer 4 Semester
🎯 ECTS 120 Credit-Points
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Theorien und Modelle der Rechtspsychologie, Delinquenz, dissoziales Verhalten, Risiko- und Schutzfaktoren, Lügendetektion, falsche Anschuldigungen, falsche Geständnisse, Zuverlässigkeit von Augenzeugenberichten, juristische Rahmenbedingungen, rechtspsychologische Diagnostik, Begutachtung im Straf- und Zivilrecht, Schuldfähigkeit, Kriminalprognose, Aussagepsychologie, Familienrecht, Kriminologie, Straf- und Maßregelvollzug, forensisch relevante Störungsbilder, Prävention, Intervention, Master-Thesis, Gutachtenerstellung, Kriminalpsychologie, forensische Diagnostik
📚 Vertiefungen Kriminalpsychologie, Forensische Psychologie, Rechtspsychologie
📍 Studienort Gera
📅 Kursstart Wintersemester
💶 Kosten
ab 590 € monatlich
ab 14910 € insgesamt
🔗 Mehr Infos Anbieterprofil anzeigen

Für wen passt der Master Rechtspsychologie (M.Sc.)?

Das Masterstudium Rechtspsychologie richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Psychologie, die Interesse an der Verbindung von psychologischen und rechtlichen Fragestellungen mitbringen. Besonders geeignet bist du, wenn du dich für Themen wie Kriminalismus, forensische Begutachtung, Straftäterbehandlung oder Prävention interessierst und in Bereichen wie Forensik, Kriminalpsychologie oder Beratung tätig werden möchtest. Das Studienangebot richtet sich sowohl an Absolvierende eines klassischen Psychologie-Bachelors als auch an Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit einschlägigen Vorstudiengängen, die eine wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Vertiefung im Bereich Rechtspsychologie suchen.

Welche formalen Voraussetzungen musst du erfüllen?

Für die Zulassung zum Masterstudiengang Psychologie mit dem Schwerpunkt Rechtspsychologie benötigst du folgende Nachweise:

  • Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss: z. B. Bachelor, Diplom oder Magister (vorzugsweise im Bereich Psychologie oder in einem themenverwandten Fach)
  • Lebenslauf mit aktuellem Passfoto
  • Kopie deines Ausweises (Vorder- und Rückseite); bei ausländischen Bewerbenden: National Identity Card
  • Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse (für Bewerberinnen und Bewerber ohne deutsche Muttersprache)

Im Anschluss an die Bewerbung findet ein persönliches Auswahlgespräch statt. Die Teilnahme daran ist zwingend erforderlich.

Persönlich solltest du analytisches Denken, eine hohe Eigenverantwortung und großes Interesse an rechtlichen und psychologischen Fragestellungen mitbringen. Vorteilhaft ist Erfahrung in Wissenschaft, Forschung oder relevanten Berufsfeldern wie Psychologie, Soziale Arbeit oder Rechtspflege. Du benötigst mindestens 20 Stunden pro Woche für Präsenz, Selbststudium und praxisorientierte Projekte. Methodische Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und sorgfältiges, belastbares Arbeiten sind in diesem Studiengang besonders wichtig.

Welche Fachkompetenzen erwirbst du im Master Rechtspsychologie?

Im Masterstudium Rechtspsychologie an der SRH University baust du spezialisierte Kenntnisse in den vielfältigen Arbeitsfeldern der Rechtspsychologie auf. Zentrale Themen sind:

  • Kriminalpsychologie: Analyse von Delinquenz, dissozialem Verhalten, Risiko- und Schutzfaktoren.
  • Begutachtung: Erstellung und Bewertung rechtspsychologischer Gutachten im Straf- und Zivilrecht, u. a. zu Schuldfähigkeit, Kriminalprognose, Aussagepsychologie und familiären Fragestellungen.
  • Methodenkompetenz: Wissenschaftliche Herangehensweisen, rechtspsychologische Forschung und Diagnostik, Lügendetektion, Erkennen falscher Geständnisse und Beurteilung der Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen.
  • Praktische Anwendung: Kenntnisse zu juristischen Rahmenbedingungen und praxisnahe Fähigkeiten für den Umgang mit Straftäterinnen und Straftätern, Opfern und Institutionen (z. B. Polizei und Justiz).
  • Kriminologie und Maßregelvollzug: Wissen über Prävention, Intervention, forensische Störungen, sowie den Umgang mit Rückfallrisiken.

Zudem vermittelt das Studium Qualitätsstandards in Sachverständigentätigkeit und Anwendung psychologischer Expertise im rechtlichen Kontext. Die Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenz wird durch das CORE-Prinzip besonders gefördert, um eigenverantwortliches und aktives Lernen zu stärken.

Wie ist der Ablauf und die Struktur des Studiums organisiert?

Das Masterstudium Rechtspsychologie (M.Sc.) ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern (120 ECTS) angelegt und wird in Vollzeit am Standort Gera angeboten. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

  • Studienstart: Im Wintersemester.
  • Unterrichtsformat: Präsenzunterricht mit ca. 20 Unterrichtseinheiten pro Woche – ergänzt um Projektarbeiten und Workshops.
  • Gruppengröße: Kleine Kohorten mit etwa 10 bis 15 Studierenden, individuelle Betreuung und Praxisnähe stehen im Vordergrund.
  • Praxisnähe: Das CORE-Prinzip legt Wert auf eigenständige Arbeit und die Umsetzung theoretischer Inhalte in der Praxis.
  • Abschluss: Die Master-Thesis rundet das Studium ab.
  • Flexibilität: Viele Studierende nehmen parallel Nebentätigkeiten auf, auch im psychologischen Bereich.

Die Lehrveranstaltungen und Prüfungen werden so organisiert, dass Zeit für Selbststudium, Prüfungsvorbereitung und private Aktivitäten bleibt.

Für welche Berufsfelder qualifiziert dich der Master in Rechtspsychologie?

Nach dem Abschluss des Masters in Rechtspsychologie eröffnen sich dir zahlreiche Berufs- und Einsatzgebiete, vor allem im Bereich der Kriminalpsychologie und Forensik. Typische Einsatzfelder sind:

  • Straf- und Maßregelvollzug: Beratung, Diagnostik und Betreuung in forensischen Psychiatrien und Strafvollzugsanstalten.
  • Ambulante Straftäterbehandlung: Mitarbeit in Einrichtungen, die Präventions- und Resozialisierungsmaßnahmen umsetzen.
  • Polizeidienst: Unterstützung bei Täterprofiling, Aussagepsychologie und kriminalpsychologischer Beratung.
  • Sachverständigentätigkeit: Erstellung rechtspsychologischer Gutachten für Straf- und Familiengerichte.
  • Justiz und Bewährungshilfe: Einsatzmöglichkeiten bei Gericht, in der Jugendgerichtshilfe oder im Maßregelvollzug.
  • Opferberatung: Mitarbeit in spezialisierten Beratungsstellen zur Unterstützung von Betroffenen und Zeuginnen bzw. Zeugen.
  • Kriminologische Forschungseinrichtungen: Forschung zu Delinquenz, Rückfallprognosen und Präventionsstrategien.

Der Abschluss befähigt nicht zur Approbation als Psychotherapeutin oder Psychotherapeut, berechtigt jedoch zur graduierten Mitgliedschaft im Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen (BDP).

Mit welchen Kosten musst du bei diesem Masterstudium rechnen und wie kannst du finanzieren?

Die monatlichen Studiengebühren am Standort Gera betragen 590 € pro Monat. Hinzu kommt eine einmalige Immatrikulationsgebühr von 750 €. Für Studierende aus Nicht-EWR-Staaten ohne Niederlassungserlaubnis beträgt diese 1.000 €, und die Gebühren für mindestens ein Semester sind im Voraus zu entrichten.

Prüfungsgebühren (auch für Wiederholungsprüfungen) fallen nicht gesondert an. Die Gebühren bleiben über die gesamte Studiendauer konstant.

  • Finanzierungsmöglichkeiten: Stipendien, Bildungskredite und spezielle Förderprogramme stehen zur Verfügung. Viele Studierende gehen einer Nebentätigkeit nach, um Lebenshaltungskosten und Studiengebühren zu finanzieren.

Eine steuerliche Absetzbarkeit als Werbungskosten oder Sonderausgaben ist je nach individueller Situation möglich.

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