Bürgerdialog im Thälmannviertel: Ein neuer Ansatz für mehr Bürgernähe
Im Thälmannviertel fand am 8. April 2025 die Premiere eines neuen Bürgerdialogs statt, bei dem Oberbürgermeister Christoph Ihling im Rahmen des Formats „Auf ein Wort vor Ort“ direkten Austausch mit den Bürgern suchte. Der Dialog drehte sich nicht nur um aktuelle Fortschritte im Wegeausbau, sondern auch um Lösungen für Bedürfnisse der Anwohner, wie Sitzgelegenheiten und barrierefreie Zugänge.
Der erste Bürgerdialog des Oberbürgermeisters Christoph Ihling im Thälmannviertel brachte den Bürgern Herausforderungen und Pläne des laufenden Wegebaus näher. Unter dem Motto „Auf ein Wort vor Ort“ wurden in einer ungezwungenen Atmosphäre Themen wie die Pflege von Bäumen, der Wunsch nach Bänken und Papierkörben sowie die barrierefreie Gestaltung des Weges diskutiert.
In Zusammenarbeit mit den Anwohnern lobte Ihling die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts, der die Zeppelinstraße mit einem kleinen Park an der Clara-Zetkin-Straße verbindet. Der zweite Bauabschnitt soll nach Ostern beginnen und wird bis zur Wartburgschule führen. Wesentliche Aspekte des Dialogs beinhalteten die Erhaltung der Wurzeln bestehender Bäume mittels Wurzelbrücken sowie die geplante Erweiterung der Wegebreite auf 2,50 Meter, um den Einsatz von Kommunaltechnik zu ermöglichen. Laut Stadtverwaltung sind solche Dimensionen wichtig für die Laub- und Winterpflege.
Das Beleuchtungskonzept entlang des Weges und die Möglichkeit zur Einrichtung von Sitzplätzen und Mülleimern wurden ebenfalls thematisiert. Während einige Bürger die Beleuchtung für ausreichend hielten, wiesen andere auf die Notwendigkeit hin, dass Bänke so platziert werden sollten, dass sie nicht zu abendlichen Treffpunkten und potenziellen Lärmbelästigungen führen.
Zusätzlich wurde die Wichtigkeit barrierefreier Zugänge hervorgehoben. Anwohner stellten fest, dass die Rampe an der Zeppelinstraße möglicherweise breiter angelegt werden müsse, um den Anforderungen von Elektrorollstühlen gerecht zu werden. Insgesamt sollen die Bauarbeiten, die ein Finanzierungsvolumen von etwa 460.000 Euro umfassen, durch hohe Zuschüsse aus dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ gestützt werden.
Der Bürgerdialog soll kontinuierlich fortgeführt werden. Ihling plante, weitere Veranstaltungen dieser Art an anderen Orten durchzuführen, um die Bürger regelmässig über Entwicklungen im Stadtgebiet zu informieren und einzubinden. Diese neue Form des Dialogs könnte bedeutend zur Stärkung der Bürgernähe und des kommunalen Zusammenhalts beitragen.
Quelle: Pressemitteilung vom 09. April 2025
Fotos: Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am 09.04.2025 18:07 von Christian Wolf, Redakteur


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