Eisenach verabschiedet sich vom Faxgerät: Ein Schritt in die digitale Zukunft
Die Stadt Eisenach stellt ab dem 1. Januar 2025 die Nutzung von Faxgeräten in ihrer Verwaltung ein und setzt damit einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zur digitalen Transformation. Laut Bürgermeister Steffen Liebendörfer sei die Zeit der Fax-Technologie vorbei, die Maßnahme markiere einen Wandel in Richtung einer moderneren Verwaltung. Ein zusätzlicher Vorteil sei die Reduzierung von Betriebs- und Wartungskosten.
Mit der Abschaffung der veralteten Technologie reagiert die Stadt auch auf sicherheitsrelevante Bedenken, die von mehreren Datenschutzbehörden geäußert wurden. Sie sehen in der Faxübertragung kein sicheres Transportmittel für rechtlich bedeutsame Dokumente. Steffen Liebendörfer betonte die Wichtigkeit des Datenschutzes bei rechtlichem Schriftverkehr.
Seit einigen Jahren ist das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) für die rechtssichere Kommunikation verfügbar, das für Behörden „besonderes elektronisches Behördenpostfach“ (beBPo) genannt wird. Privatpersonen können über die „BundID“ Verwaltungsleistungen elektronisch nutzen.
Bürgermeister Liebendörfer äußerte Hoffnungen, dass die neue Landesregierung die Kommunen bei der digitalen Transformation unterstützen wird. Im kommenden Jahr soll in der Eisenacher Stadtverwaltung ein eigenständiger Fachdienst für Digitalisierung entstehen, der auch die Bereitstellung von Verwaltungsleistungen im Internet umfassen wird.
Quelle: Pressemitteilung vom 27. Dezember 2024
Veröffentlicht am 27.12.2024 18:58 von Christian Wolf, Redakteur
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