01.07.2026

Jugendbeirat tourt durch Eisenachs Jugendhäuser

Mitglieder des Jugendbeirats Eisenach haben in den vergangenen Tagen alle vier Jugendhäuser der Stadt besucht. Die Jugendlichen wollten sich ein eigenes Bild von den Angeboten vor Ort machen, mit Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen und herausfinden, welche Themen junge Menschen in den Einrichtungen aktuell bewegen.

Der Jugendbeirat versteht sich als Interessenvertretung aller Jugendlichen in Eisenach. Die Mitglieder engagieren sich nicht nur für ihre jeweiligen Schulen oder das Jugendforum, sondern greifen Anliegen junger Menschen aus der gesamten Stadt auf und bringen diese in die Kommunalpolitik ein.

Vier Häuser, vier Profile

Erste Station der Tour war das Jugendzentrum „Nordlicht“ der Diako Thüringen in der Stregdaer Allee. Dort fiel den Jugendbeiräten vor allem die sehr gemischte Besuchergruppe auf: Kinder, Jugendliche, junge Mütter und Schülerinnen und Schüler des benachbarten Förderzentrums nutzen das Haus als Treffpunkt. Besonders nachgefragt sind laut Bericht die abwechslungsreichen Ferienangebote.

Im AWO-Jugendhaus „East End“ in der Gothaer Straße wurde deutlich, welche Bedeutung die Einrichtung für viele junge Menschen hat. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher beschrieben das „East End“ als ihr zweites Zuhause, in dem sie sich sehr wohlfühlen. Die herzliche Atmosphäre unterstrich die Leiterin, die die Gäste des Jugendbeirats mit einer großen Pizza überraschte.

Beim CVJM in der Straße „Hinter der Mauer“, wo sich auch die Pfadfindergruppe „Royal Rangers“ trifft, stand der Sport im Mittelpunkt. Dort erfuhren die Jugendlichen, dass Hallenfußball derzeit besonders gefragt ist und viele Besucherinnen und Besucher vor allem wegen dieses Angebots kommen.

Im städtischen Jugendzentrum „Alte Posthalterei“ in der Georgenstraße konnten die Jugendbeiräte eine Bandprobe miterleben. Im Keller des Hauses steht Jugendlichen ein kostenloser Proberaum zur Verfügung, der für solche Musikprojekte genutzt wird.

Rückmeldungen für Stadtrat und Oberbürgermeister

Während der Rundtour haben Jugendliche in den Einrichtungen konkrete Wünsche und Anregungen formuliert. Diese Rückmeldungen will der Jugendbeirat in seiner nächsten Sitzung sammeln und beraten. Ziel ist, daraus Anträge oder Empfehlungen zu entwickeln, die anschließend an die Kommunalpolitik weitergegeben werden.

Der Jugendbeirat kann seine Vorschläge direkt an den Oberbürgermeister richten. Liegt die Zuständigkeit nicht bei ihm, muss er die Anliegen innerhalb von zwei Monaten an den Stadtrat oder den zuständigen Ausschuss zur weiteren Beratung weiterleiten. So sollen die Eindrücke aus den Jugendhäusern in künftige Entscheidungen der Stadt einfließen.

Für Jugendliche in Eisenach eröffnet die Tour die Möglichkeit, dass ihre Erfahrungen aus den Jugendhäusern gebündelt in die städtische Diskussion getragen werden – von Freizeitangeboten über Räume für Musik und Sport bis hin zu Wünschen an die Ausstattung der Einrichtungen.

Quelle: Pressemitteilung vom 01.07.2026
Foto: Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am von , Redakteur

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