Karolinenbrücke ab 3. November 2026 für Autos dicht – Grabental wieder frei
Ab Dienstag, 3. November 2026, ist die Karolinenbrücke in der Karolinenstraße in Eisenach für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Grund ist der Abriss des bestehenden Bauwerks und der anschließende Neubau im Rahmen des großen Hochwasserschutzprojekts an der Hörsel. Die Arbeiten sollen bis voraussichtlich 14. Juli 2028 dauern und betreffen damit über einen längeren Zeitraum Anwohnende, Pendelnde und den Verkehr rund um Grabental und Palmental.
Die aktuelle Brücke wäre nach Angaben der Verantwortlichen bei einem 100-jährlichen Hochwasser nicht hoch genug. Sie wird deshalb abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der Teil des Maßnahmenkomplexes „Innenstadt“ des Hochwasserschutzprogramms ist. Für den motorisierten Verkehr bedeutet das ab 3. November 2026 eine Vollsperrung der Karolinenbrücke, eine Durchfahrt ist nicht mehr möglich.
Für Fußgängerinnen, Fußgänger und den Radverkehr bleibt die Verbindung über die Hörsel zunächst bestehen. Die Brücke kann vorerst weiter genutzt werden, zusätzlich ist eine Behelfsbrücke geplant, um die Querung während der Bauzeit dauerhaft abzusichern. Details zu Lage und Zeitpunkt der Inbetriebnahme dieser Behelfsbrücke liegen noch nicht vor.
Mit dem Start der Vollsperrung an der Karolinenbrücke ändern sich gleichzeitig mehrere bisherige Einschränkungen im Umfeld. Das Grabental ist ab 3. November 2026 wieder in beide Richtungen befahrbar. Auch die bisherige Vollsperrung in der Karolinenstraße im Bereich der Hausnummer 31 entfällt, sodass dieser Abschnitt wieder regulär genutzt werden kann.
Über das Grabental bleibt das Palmental weiterhin erreichbar. Der Abschnitt bis etwa auf Höhe des Staatlichen Berufsschulzentrums kann künftig in beide Richtungen befahren werden. Zwischen dem Berufsschulzentrum und der Einmündung der Langensalzaer Straße bleibt die bestehende Einbahnstraßen-Regelung im Palmental jedoch bestehen.
Die Sperrung der Karolinenbrücke reiht sich in eine ganze Serie von Bauprojekten entlang der Hörsel ein. Bereits seit 2026 laufen im Umfeld von Grabental und Palmental Leitungs- und Straßenbauarbeiten, außerdem ist der Umbau des Knotenpunkts Grabental–Palmental–Karolinenstraße zu einem Kreisverkehr vorgesehen. Parallel dazu entstehen weitere Hochwasserschutzanlagen und neue Brücken, etwa an Schlachthofbrücke und in der Tiefenbacher Allee.
Für den Alltag bedeutet das: Wer regelmäßig über die Karolinenstraße in Richtung Palmental oder Innenstadt unterwegs ist, sollte ab November 2026 mehr Fahrzeit einplanen und alternative Routen prüfen. Besonders zu Schulbeginn und -ende am Berufsschulzentrum ist mit veränderter Verkehrsführung und möglichen Rückstaus zu rechnen. Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende sollten die ausgeschilderten Übergänge und später die Behelfsbrücke nutzen.
Die Stadt kündigt an, über weitere Schritte beim Brückenneubau und den damit verbundenen Verkehrsführungen zu informieren, sobald konkrete Zeitpläne für einzelne Bauphasen vorliegen.
Quelle: Pressemitteilung vom 02.11.2026
Veröffentlicht am 02.11.2026 13:16 von Christian Wolf, Redakteur
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