Lebendige Städtepartnerschaft: Elisabeth-Ehrung bringt Gäste aus Sárospatak nach Eisenach
Eine Delegation aus Sárospatak bereichert im August die Elisabeth-Ehrung in Eisenach und setzt damit ein Zeichen für die lebendige Partnerschaft zwischen beiden Städten. Im Zentrum des dreitägigen Programms stehen gemeinsame Feierlichkeiten, kulturelle Darbietungen und die Eröffnung einer eigens konzipierten Ausstellung zum Leben der heiligen Elisabeth.
Vom 15. bis 17. August 2025 wird eine Delegation aus der ungarischen Partnerstadt Sárospatak in Eisenach erwartet. Nach Angaben der Organisatoren steht der Besuch unter der Leitung des Bürgermeisters von Sárospatak, Dr. Szabolcs Farkas. Die Gruppe umfasst auch eine Jugendtanzgruppe, die mit mehreren Auftritten das Festprogramm bereichern wird. Unter anderem ist am historischen Ort der Wartburg der sogenannte Elisabeth-Tanz vorgesehen.
Im Rahmen des Aufenthalts ist eine Führung auf der Wartburg sowie der Besuch des Straßenfestes in der Goldschmiedenstraße geplant. Die Gäste werden am Kinder- und Familienfest in der Wandelhalle teilnehmen, das von einem Benefizkonzert der Band „Stilbruch“ begleitet wird. Wie berichtet wird, kommt der Erlös dieser Veranstaltung dem ambulanten Hospizdienst in Eisenach zugute.
Die Delegation bringt zudem als Zeichen der Verbundenheit eine Bank mit, die künftig im Park der Eisenacher Städtepartner entlang der Stregdaer Allee stehen soll.
Der festliche Höhepunkt des Programms ist laut Mitteilung die Festveranstaltung zu Ehren der heiligen Elisabeth am 16. August in der Predigerkirche, die zum Thüringer Museum Eisenach gehört. Hierzu werden neben Botschafter Dr. Péter Györkös zahlreiche Ehrengäste erwartet. Aus Marburg, einer weiteren Partnerstadt, nimmt Dezernentin und Stadträtin Kerstin Dinnebier teil. Die Städte Sárospatak, Marburg und Eisenach sind durch die Lebensstationen der heiligen Elisabeth eng miteinander verbunden. Nach Überlieferung wurde Elisabeth 1207 als Königstochter in Sárospatak geboren, verbrachte ihre Jugend auf der Wartburg und gründete in Marburg ein Hospital, wo sie 1231 starb und bereits 1235 heiliggesprochen wurde.
Eine eigens für Eisenach konzipierte Ausstellung aus Sárospatak wird im Anschluss an die Festveranstaltung in der Predigerkirche eröffnet. Die Ausstellung mit dem Titel „Die Heilige, die unter uns lebt. Mosaike aus dem Leben der heiligen Elisabeth.“ zeichnet nach Angaben der Ausrichter mit 22 Tableaus das Wirken Elisabeths nach. Die Predigerkirche zählt zu den weltweit ältesten Elisabeth-Kirchen.
Die Verantwortlichen danken insbesondere der Kuratorin Mónika Kelecseny vom St. Elisabeth Haus Sárospatak für die Konzeption der Ausstellung sowie allen weiteren Beteiligten, die zum Gelingen und zur Pflege der Städtepartnerschaft beitragen.
Am Eröffnungstag, dem 16. August 2025, sind Eisenacher Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste eingeladen, von 14 bis 16 Uhr die neue Kabinettausstellung zum Sonderpreis von einem Euro zu besuchen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Predigerkirche bis 14 Uhr wegen der Festveranstaltung geschlossen bleibt. Anschließend kann die Exposition bis zum 9. November 2025 zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Ein Begleitheft soll auch über diesen Zeitraum hinaus an das gemeinsame Projekt erinnern.
Quelle: Pressemitteilung vom 7.8.2025
Foto: Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am 07.08.2025 18:42 von Christian Wolf, Redakteur
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