31.01.2025

Zoll-Erfolg auf der A4: 100.000 Schmuggel-Zigaretten entdeckt

An der Autobahn 4 bei Wilsdruff entdeckten Beamte des Hauptzollamts Erfurt 100.000 unversteuerte Zigaretten in einem polnischen Fahrzeug. Der Fahrer gab sofort zu, weit mehr Zigaretten als erlaubt aus Polen eingeführt zu haben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Zigaretten werden vernichtet. Hintergrundinformationen zur rechtlichen Lage um das legale Einführen von Zigaretten wurden ebenfalls bereitgestellt.

Der spektakuläre Fund von 100.000 unversteuerten Zigaretten in einem polnischen Fahrzeug auf der Autobahn 4 bei Wilsdruff zeigt die Entschlossenheit des Zolls, gegen Steuerhinterziehung vorzugehen. Wie das Hauptzollamt Erfurt mitteilte, wurden die Zigaretten im Kofferraum sowie hinter den Vordersitzen des Fahrzeugs entdeckt. Der 50-jährige Fahrer gestand sofort, dass er die Zigaretten entgegen gesetzlicher Bestimmungen aus Polen einführte.

Infolge des Vorfalls leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Steuerhehlerei gegen den Mann ein. Nach dem Abschluss der Ermittlungen, die vom Zollfahndungsamt Dresden geführt werden, sollen die Zigaretten vernichtet werden. Der Fahrer musste zwar weiterreisen, wird jedoch mit einem Tabaksteuerbescheid in Höhe von rund 18.500 Euro rechnen.

Der Zoll machte ebenso auf die rechtlichen Rahmenbedingungen zur steuerfreien Einführung von Zigaretten aus anderen EU-Staaten aufmerksam. Demnach sind Zigaretten steuerfrei, wenn sie im Herkunftsland versteuert wurden, die Einfuhr für den Eigenbedarf erfolgt und die maximale Menge von 800 Stück nicht überschritten wird. Dies soll verhindern, dass Tabakwaren an andere Personen weitergegeben werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 31.01.2025
Foto: Hauptzollamt Erfurt
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