14.05.2025

Zukunft im Blick: Eisenach erprobt digitale Innovationen

In Eisenach trafen sich Experten auf dem 14. Netzwerktreffen von Smart Cities und Smart Regions, um sich über nachhaltige Digitalisierung auszutauschen. Teilnehmer aus ganz Thüringen diskutierten innovative Ansätze zur Verbesserung kommunaler Infrastrukturen und Dienstleistungen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Notwendigkeit einer großzügigen Förderung für zukünftige Projekte gelegt.

Eisenach war kürzlich Gastgeber des 14. Netzwerktreffens für Smart Cities und Smart Regions, an dem Experten aus ganz Thüringen teilnahmen, um ihre Erfahrungen zur nachhaltigen Digitalisierung auszutauschen. Der digitale Wandel in den Kommunen basiert nicht nur auf klassischen Verwaltungsdiensten, sondern umfasst auch Infrastrukturen wie das Verkehrswegenetz und den öffentlichen Personennahverkehr. Diese Aktivitäten werden unter den Begriffen „Smart City“ und „Smart Region“ zusammengefasst. Während Eisenach in der ersten geförderten Runde zur Smart City nicht berücksichtigt wurde, hat man dennoch eine umfassende Strategie zur nachhaltigen Digitalisierung entwickelt.

Unterstützt wird der Transformationsprozess von der Digitalagentur Thüringen, die regelmäßig Netzwerktreffen organisiert. Ziel ist es, Wissen und Erfahrungen von Modellstädten wie Jena, Gera und Mühlhausen zu teilen, um die Städte und Regionen Thüringens innovativer und nachhaltiger zu gestalten.

Am 13. Mai fand ein solches Treffen im Eisenacher Ratssaal statt. In Zusammenarbeit mit dem Verein Zukunftsfähiges Thüringen und dem Thüringer Umweltministerium wurden Fachvorträge gehalten und rege Diskussionen geführt. Heidrun Sachse vom Fachdienst Stadtentwicklung stellte die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Eisenach vor, während Noah Bilski vom Bundesministerium für Umwelt über das bundesweite Projekt „Nachhaltige Digitalisierung“ berichtete. An dem Austausch beteiligten sich 28 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Vereinen und Unternehmen.

Steffen Liebendörfer, Bürgermeister von Eisenach, nahm die Gelegenheit wahr, um die Einführung von Künstlicher Intelligenz in der Stadtverwaltung anzukündigen, die noch vor den Sommerferien erfolgen soll. Dabei soll sorgfältig geprüft werden, welches KI-Modell für welche Verwaltungsaufgaben sinnvoll eingesetzt werden kann. Dies sei nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch der Ressourcenschonung, erklärte Liebendörfer.

Zudem unterstrich er die Bedeutung finanzieller Unterstützung durch Fördergelder für Digitalisierungsvorhaben, die nachhaltig wirken sollen. Eisenach hoffe auf Berücksichtigung in künftigen Förderrunden, wobei der Bürgermeister auch auf die Notwendigkeit einer bürokratiefreien oder zumindest bürokratiearmen Förderung hinwies.

Quelle: Pressemitteilung vom 14.5.2025
Foto: Stadtverwaltung Eisenach (Eisenach ist Gastgeber für das 14. Netzwerktreffen Smart Cities / Smart Regions gewesen. Die Teilnehmenden aus ganz Thüringen tauschten Erfahrungen zur nachhaltigen Digitalisierung aus.)
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