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Osterfeuer in Eisenach: Tipps zum Schutz von Wildtieren

Mit dem nahenden Osterfest rückt auch die Tradition der Osterfeuer in Eisenach und dem Wartburgkreis wieder in den Fokus. Der Naturschutzbund NABU Thüringen weist darauf hin, dass die aufgeschichteten Holz- und Reisighaufen nicht nur für Menschen ein beliebter Treffpunkt sind, sondern auch zahlreichen Wildtieren wie Igeln, Zaunkönigen, Hasen, Mäusen und Insekten als Unterschlupf dienen. Das Abbrennen dieser Haufen kann für die Tiere zur tödlichen Falle werden.

Um Wildtiere zu schützen, empfiehlt der NABU, das Brennmaterial entweder erst unmittelbar vor dem Anzünden aufzuschichten oder vorhandene Haufen am Tag des Feuers umzuschichten. So erhalten Tiere die Möglichkeit, das Versteck rechtzeitig zu verlassen. Zudem sollten beim Osterfeuer keine Abfälle wie lackierte Möbel, Spanplatten oder anderer Müll verbrannt werden. Dafür stehen in Thüringen ausreichend Entsorgungswege zur Verfügung.

Viele Menschen nutzen den Anlass, um Hecken und Sträucher zu schneiden und das Schnittgut im Feuer zu entsorgen. Davon rät der NABU ab, da viele Vogelarten bereits mit dem Nestbau begonnen haben und Rückschnitt zu dieser Zeit Nester zerstören oder Lebensraum entziehen kann. Der Verband empfiehlt stattdessen, Gehölzschnitt und Äste im eigenen Garten als Unterschlupf für Tiere zu nutzen. Ein Reisighaufen, überwuchert von Brombeeren oder Wildrosen, kann wertvollen Lebensraum schaffen und trägt zur Artenvielfalt bei.

Wer ein Osterfeuer plant, kann mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass das Fest nicht zur Gefahr für Wildtiere wird. Die Einhaltung dieser Tipps hilft, die Natur in Eisenach und Umgebung zu bewahren und das Osterfest für alle – Mensch und Tier – sicherer zu gestalten. Weitere Hinweise für naturfreundliche Osterfeuer hat der NABU bereits im vergangenen Jahr für die Region veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.03.2026
Veröffentlicht am von , Redakteur

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